Südafrika Impfungen
Wenn Sie nach Südafrika reisen steht Ihnen eine aufregende Zeit bevor. Hier gibt es unendlich viel zu entdecken. Dabei werden Sie sich wahrscheinlich nicht nur in den Großstädten aufhalten, sondern auch das etwas wildere Afrika auf einer Safari oder anderen Erkundungstouren erleben wollen. So aufregend dies auch alles klingt, eines dürfen Sie bei Ihren Reisevorbereitungen auf gar keinen Fall verpassen – die nötigen Südafrika Impfungen! Mit den empfohlenen und benötigten Südafrika Impfungen sowie anderen Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich sicher vor einer Vielzahl von Tropenkrankheiten, die hauptsächlich durch Bakterien und Viren verursacht werden, schützen und Ihren Urlaub so richtig genießen.
Grundsätzlich gibt es für Besucher aus Europa keine zwingenden Vorschriften bezüglich Südafrika Impfungen. Für alle Reisenden ist jedoch, wie auch in Europa, ein Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern und Hepatitis A (auch in Verbindung mit Hepatitis B) zu empfehlen. Sie sollten vor Reiseantritt darauf achten, dass Sie diese Schutzimpfungen besitzen und gegebenenfalls den Impfschutz auffrischen. Beispielsweise bei Tetanus ist eine Auffrischung bei Erwachsenen alle 10 Jahre nötig. Bei Aufenthalten, die 3 Monate überschreiten sind Hepatitis B Impfungen in Südafrika zu empfehlen. Sollte der Aufenthalt vorwiegend in ländlichen Regionen stattfinden und in naturnaher Umgebung, dann ist eine Tollwut Impfung sehr ratsam. Außerdem sollten Sie sich vor Ihre Reise bei Ihrem Hausarzt oder beim Gesundheitsamt über Gesundheitsrisiken und weitere Empfehlungen über Südafrika Impfungen informieren.
Bei einem Besuch sollten Sie neben den Impfungen Südafrika auch auf eine gute Malariavorsorge achten. Maleria oder Sumpffieber ist die häufigste Tropenkrankheit. Es gibt vier verschiedenartige Malariaerreger. Die Übertragung verläuft über den Stich der Anophelesmücke. Die gefährlichste Form der Malariaerkrankung ist die Malaria tropica. In Südafrika gibt es unterschiedlich starke Ausprägungen von Malaria. Eine Vorsorge kann nicht durch Impfungen in Südafrika erreicht werden, sondern in Form von Tabletten. Außerdem sollten Sie sich mit Sprays, Lotionen, Mosquitonetzen und ähnlichen vor Mückenstichen schützen.
Mit der tropischen Sommerregenzeit, die mit dem Monat November beginnt, vermehrt sich die Anzahl der Überträgermücken und das Malariarisiko nimmt zu. Eine erhöhte Malariagefahr herrscht im Krüger Nationalpark, in der Mpulanga-Provinz und im KwaZulu-Natal. In und um Kapstadt, in der Garden Route (Knysna, Plettenberg Bay, George, Durban bis Johannesburg) sowie in Johannesburg und einen Umkreis von circa 3 Autostunden besteht keine Malariagefahr und eine Maleria-Prophylaxe ist nicht nötig. Für Ihrer Reise sollten Sie mit Ihrem Arzt die individuelle Malariaprophylaxe festlegen, da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen.
Landesweit besteht in Südafrika auch eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten, die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden können. Sie sollten daher daran denken Essen abzukochen und nicht lau aufgewärmte Speisen zu verzerren. Außerdem wird vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten gewarnt.
Auch bei Kindern sollte auf einen altersentsprechenden Schutz gemäß Impfkalender geachtet werden und gegebenenfalls die empfohlenen Südafrika Impfungen nachgeholt werden.
Beraten Sie spätestens 6 Wochen vor Reiseantritt mit Ihrem Arzt Ihre individuellen Südafrika Impfungen. So kann im Urlaub nichts schief gehen!









